Bolivien

Natürlich wieder früh morgens um 7 Uhr gings weiter nach Copacabana in Bolivien. Man sagte uns 3-4 Stunden (oder länger)  je nachdem,wie lange man über die Grenze braucht. Im Bus erhielten wie erst Ausreisedokumente für Peru , dann Einreisepapiere für Bolivien sowie die Liste für die Anwesenheit im Bus. Wir hatten Glück und kamen zügig durch die Kontrolle. Während der Fahrt regnete es dauerhaft, doch als wir an der Copacabana ankamen, nieselte es nur noch. Nachdem wir ein Zimmer gefunden hatten , kam auch schon die Sonne heraus und es wurde herrlich warm. So gingen wir erst mal Kaffee trinken am Strand . Es wurde ein herrlicher Tag ,Sonne pur. Am Abend gingen wir in ein schönes Lokal essen , wo man eine herrliche Aussicht über die Bucht hatte . Das Essen war hervorragend, leider kam ein Gewitter auf , so dass wir uns gleich nach dem Essen auf den Heimweg machten. Kaum waren wir zuhause,schütte es. Morgens machten wir uns auf , um ein Ticket nach La Paz zu kaufen und es regnete immer noch. So fuhren wir um 10 Uhr weiter nach La Paz. Dauerregen während der Fahrt, 4 Stunden. La Paz nur der Name , wie stellt man sich so eine Stadt vor ? Groß , lebhaft, chaotisch. Ein Verkehr unglaublich!Dass nicht ständig ein Unfall passiert oder jemand überfahren wird ein Wunder . Verkehrsregeln  gibt es keine, Straße überqueren , wenn die Menge losläuft einfach mit . Habe noch nie so eine steile Stadt gesehen , in den Berg gebaut Haus an Haus .Durch die Höhe ist immer anstrengend sich fortzubewegen. Damit der Verkehr in der Stadt entlastet wird gibt es Gondeln. Zur Zeit sind 2 Bahnen im Einsatz. Geplant ist ein ganzes Netz. Da wir einen Blick über die Stadt wollten sind wir nach Alto gefahren und zurück, da wir gewarnt wurden zu gefährlich.Zumindest hatten wir uns ein schönes B&B rausgesucht , mitten in der Stadt, aber sehr ruhig. La Paz hat ca. 1,8 Mio. Einwohner, dazu kommt noch Alto wo man nur schätzen kann , dass etwa die gleiche Menge lebt . Die best Zeit sich zu bewegen ist morgens vor 8 Uhr , da ist die Stadt noch verschlafen . Haben ein schönes Kaffee entdeckt wo es wirklich guten Cappuccino gab und gleich daneben ein kleines Lokal zum Mittagessen . 3 Tage hatten wir gebucht. Den ersten Tag zum Einleben , den zweiten Tag zum Fahrrad fahren und den dritten zum weiterreisen . So kam der zweite Tag und wir gingen Fahrrad fahren zur Death Road . Eine Down Hill Tour die bei 4750 m Höhe beginnt und bei 1200 m endet. Wie immer gings früh morgens los . Raus aus La Paz hoch in die Berge und da lag Schnee . So mussten wir unsere Tour ein Stück weiter unten beginnen. Erst wurden Regenkleidung, Helme und Handschuhe verteilt, dann die Fahrräder. Danach gab es eine Einweisung über die Handhabung der Fahrräder und die Regeln auf der Fahrbahn . Dann gings los . Immer rechts halten, vor Kurven nicht überholen und immer die Bremsen im Griff haben. So fuhren wir auf asphaltierter Straße ungefähr 20 km , außer als ein Tunnel kam mussten wir außen herumfahren, denn die Tunnels sind nicht beleuchtet. Dann kamen wir an der Death Road an . Es gab eine neue Einweisung, denn auf dieser Straße muss der abwärts fahrende auf der linke Seite fahren , das heißt nicht am Berg , sondern beim Abgrund.Doch was für eine Straße?  Jeder Feldweg bei uns ist ein Traum. Es wurde uns auch erklärt , dass wir größeren Steine ausweichen oder einfach darüber fahren sollen. Los gings. Nochmal ca. 30 km über Stock und Stein. Durch kleine Bäche , unter Wasserfällen hindurch bei atemberaubend Landschaft. Einfach nur toll. Unten angekommen gab es erstmal ein Bier . Nach einer Dusche und einem Essen gings zurück nach La Paz. 

Cusco-Puno

Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt hatten,blieb uns der ganze Tag noch in Cusco,da wir mit dem Nachtbus um 22 Uhr erst weiter fuhren nach Puno. Leider war der Tag sehr durchwachsen und es regnete immer wieder. Doch sobald die Sonne herauskam war es herrlich und wir verbrachten sie mit Coffee To Go , auf der Plaza de Armas. Dort wird es nie langweilig . So viele verschiedene Leute,alle Nationen und man kommt immer mit jemandem ins Gespräch. Das einzigste was nervt sind die vielen Verkäufer und Schuhputzer. 

Am Abend gings dann mit dem Bus, 7 Stunden Fahrt nach Puno am Titicacasee . 5 Uhr morgens kamen wir an. Mit dem Taxi zum Hostal wo wir auch gleich unser Zimmer beziehen konnten. Doch wir buchten gleich eine Bootsfahrt zu den Uros und Isla Taquile die um 7 Uhr losging. So frühstücken wir noch , los gings. Zuerst zu den Uros. Die Uros sind ein Volk, die auf dem Titicacasee auf Schilfinseln leben. Sie leben vom Fischfang,Enten und deren Eiern sowie vom Schilf ( dass wir auch probieren durften ). Es war schon komisch auf dem Schilf zu laufen. Ich glaube jeder hat schon vom Titicacasee gehört, für mich war klar Südamerika,doch über die Größe und die Höhenlage habe ich mir keine Gedanken gemacht. Höhe über NN 3809 m , Ausdehnung 8592 qkm , Länge 176 km , Breite 70 km . Danach fuhren wir zur Isla Taquile. Auf dieser Insel leben Bauern die verschiedene Gemüse anbauen. Es gibt keine Fahrzeuge,keine Alpakas und keine Hunde (in Peru undenkbar) auf dieser Insel. Wir kamen an und unser Guide sagte uns , dass wir uns in 45 Minuten auf dem Dorfplatz treffen , 150 Höhenmeter Unterschied , also bei fast 4000 m . Außer Atem kamen wir an und als alle da waren gings zum Mittagessen. Es gab Quinoasuppe und Forelle mit Reis. Danach liefen wir noch 1 Stunde über die Insel,aber eben und abwärts. Nach 3 Stunden Rückfahrt die wir verschlafen haben,waren w zurück in Puno. Dort war ein riesiges Festival. Musikgruppen und tanzende Menschen zogen durch die Straßen und teilweise war kein durchkommen möglich. Am nächsten Tag machten wir es uns gemütlich und schlenderten am Titicacasee entlang und durch Puno. 

Machu Picchu

Nach 6 Stunden Fahrt mit Pause sind wir an der Stadtion Hidroelectrica angekommen,von wo aus man mit dem Zug fahren kann oder die letzten 10 km zu Fuß zurücklegen kann. Wir entschieden uns zu Fuß und zogen als 6 er Gruppe mit 4 jungen Männern los. Zuerst gings ein Stück den Schienen entlang und dann ab in den Urwald. Ein kurzes Stück gings bergauf aber man merkte dann doch dass hier Regenzeit ist, der Boden war doch aufgeweicht und rutschig. Außerdem liegt Machu Picchu nur auf 2400 m Höhe . Das Klima war subtropisch, sodass wir gleich ins Schwitzen kamen. Nach dem Aufstieg gings den Schienen entlang oder auf den Schienen , weil die vorgesehenen Wege oft überschwemmt waren. Herrlich rechts der Fluss und links Urwald, Bananenstauden ,Orchideen einfach toll. Leider fing es nach 1 Stunde an zu regnen und wir hatten noch 1-2 Stunden zu laufen. Alles war durchnässt und das Laufen wurde immer schwerer. Da wir erst um15.30 Uhr losgingen mussten wir uns auch beeilen da um 18 Uhr dunkel ist. Der Weg nahm kein Ende,nach jeder Kurve  hofften wir auf ein Haus ,dass wir endlich in Aguas Calientes  sind. Gefühlte Stunden später hatten wir unser Ziel endlich erreicht. So jetzt nur noch unser Hotel finden. Wieder gings nur bergauf und natürlich war das letzte Hotel unsers. Der erste Weg unter die Dusche und trockene Kleidung. Danach kam unser Guide und schickte uns zum Busticket kaufen zu Machu Picchu. Hätten auch um 4 Uhr morgens hochlaufen können. Doch wir entschieden uns hochfahren,runter laufen. Zum Hochlaufen benötigt man ungefähr 1,5 Stunden und die Führung ging um 6 Uhr los. Am nächsten Morgen mussten wir uns um 5 Uhr anstellen für den Bus der 5.30 Uhr losfuhr. Außer uns standen in der Schlange hunderte andere Leute. Dann Kontrolle Busticket,nächste Kontrolle Eintrittsticket Machu Picchu +Passkontrolle.Ein Bus nach dem anderen kam und wir wurden hochgefahren ca.20 Minuten. Als wir dann um 6 Uhr am Ziel waren wurde es langsam hell.Noch eine Kontrolle von Passport und Ticket und endlich durften wir Machu Picchu betreten. Der erste Blick über das Gelände nur beeindruckend. Die Sicht war klar nur die umliegenden Berge lagen alle im Nebel. Wahnsinn diese terrassenförmigen Anlagen,die präzise Baukunst der noch vorhandenen Gebäude und die Ausrichtung nach Sonne ,Mond und Himmelsrichtungen. Man kann es nicht alles beschreiben muss man gesehen haben. Gegen 9 Uhr zogen die Wolken von den Bergen herunter und machten uns auf den Rückweg. Fast 1 Stunde Abstieg mit Pause (nur Treppen) und dann unsere Etappe vom Vortag zurück, begleitet von bunten Schmetterlingen und kleinen grünen Papageien .Am Ziel angekommen verschwitzt und hungrig genehmigten wir uns erst ein Menü,Suppe +Hauptgang. Nach 6 Stunden Busfahrt zurück nach Cusco, waren wir k.o. , aber froh diesen Trip getan zu haben.

Die Reise zu Machu Picchu 

Morgens 7 Uhr gings los zur Plaza De Armas. Dort warteten außer uns noch hundert andere Touristen auf die Abfahrt. Kurz vor8 Uhr gings los. Die Anwesenden wurden verteilt in Busse . So fuhren wir etwa 5 km und es wurde neu verteilt. So wurden wir in einen Mercedesbus vorne beim Fahrer eingeteilt. Herrliche Sicht. Vorher haben wir uns keine Gedanken gemacht wie weit oder wie nah Machu Picchu ist. So fuhren wir und das zu beschreiben ist schwierig. Wunderschöne Landschaft, Berge, Abhänge, Bäche über die Straße und Straßen ohne Absperrung . Versuche es mit Bildern zu dokumentieren. 

Cusco

Nach 4Tagen zogen wir von Chivay weiter, zurück nach Arequipa zum Busterminal. Dort nahmen wir den Nachtbus nach Cusco, 10 Stunden Fahrt. In Cusco angekommen fuhren wir mit dem Taxi ins Zentrum. Dort hielten wir Ausschau nach einer Unterkunft die wir 5 Minuten später hatten. Auch wurde uns sofort eine Tour zum MachuPicchu angeboten. Also buchten wir eine 2-Tagestour. Danach gingen wir schön Kaffee trinken, genossen die Sonne und das Treiben in der Stadt. Auch Cusco ist eine wunderschöne Stadt. Sehr sauber, aber leider sehr touristisch. Ständig wird man angesprochen wegen Touren, Schuhe putzen oder irgend etwas zum Kaufen. Da unsere Rucksäcke schon vollgestopft waren von unseren Einkäufen in Chivay machten wir uns auf die Suche nach einer Post. Nachdem wir verschiedensten Leute gefragt hatten und der eine uns 5 Blocks rechts 2 Blocks links der nächste wieder andersrum geschickt hatte, fragten wir eine Polizistin und dann nach 2 Stunden fanden wir dann einen Versandservice. Somit ist unser Gepäck wieder 4 kg leichter 😴. Auf dem Rückweg kamen wir durch eine Straße wo es so gut roch, dass wir einkehren mussten. Leider sprechen hier immer weniger Leute englisch, aber wir haben ja unser Buch wo einige Worte spanisch stehen.  So wissen wir in etwa ob wir Huhn, Rind, Lamm oder Alpacaessen.Neben uns saßen 2 junge Peruaner beim 3 Bier die Flasche 1,2 l . Die waren so gut drauf dass die Sprache überhaupt keine Rolle mehr spielte. So hatten wir sehr viel Spaß. Am Abend gingen wir früh schlafen da wir am nächsten Morgen um 7 Uhr abgeholt wurden. 

Arequipa-Colca Canyon

8.30 Uhr gings los viele Peruaner ,wir und ein Spanier von der Costa Brava dass heißt der deutschen Sprache mächtig. So konnten wir uns problemlos mit den neben uns sitzenden Peruanern unterhalten, denn der Dolmetscher saß vor uns. Von 2300 m gings über 4000 m, hoch zum Vulkan 4910 m, nach Chivay 3600 m hoch. In Arequipa gings los auf 2300 m wo wir noch Wasser und Coca-Blätter einkaufen gingen. Dann fuhren wir durch den Nationalpark wo es unendlich viele Lamas,Alpakas,Guanacos und Vicunas gibt. Dort machten wir stop auf 4000 m um einen Cocatee zu trinken. Der letzte Stop beim Vulkan war dann bei 4910m . Leider war es neblig und es schneite was den Peruanern riesig Spaß bereitete, diese sahen zum ersten Mal Schnee. Da wir nichts tragen und nicht viel laufen mussten war die Höhe kein Problem und außerdem hatten wir ja einen Cocatee intus. Als wir dann in Chivay ankamen also auf 3600 m, mussten wir unser Gepäck bis zum Hostal tragen ca. 500 m jeder Schritt viel schwer und es dauerte gefühlte Stunden bis zur Unterkunft.So gingen wir erst mal schlafen. Chivay das ist Peru von der Landschaft angefangen sowie den Bewohnern einfach nur schön. Bilder werden irgendwann nachgereicht das Hochladen geht hier nicht. Leider merkt man hier deutlich die Regenzeit. 10 Minuten Sonne dann leichter Regen,Sonne und starker Regen. Gewisse Touren kann man nicht unternehmen da die Steine zu rutschig sind. Leider wird der Regen immer stärker😢.Immerhin haben wir uns jetzt schon an die Höhe gewöhnt . Eine kleine Wanderung kann nicht schaden so machten wir uns auf zu den heißen Thermen. Landschaftlich wunderschön und eigentlich kann man sich nicht vorstellen, dass man auf 3600 m ist. Als wir uns auf den Rückweg machten, fing es schlagartig an zu hageln, erst  kleine Körner, doch auf einmal regnete es wie aus Eimern. Wir hatten Glück ein Peruaner hielt an und nahm uns mit seinem Old Ford 1960 mit. In Chivay zurück gingen wir auf den Markt und konnten nicht wiederstehen. Mütze,Schal,Pullover, Poncho und Jacke alles Alpaka ca. 50 € . Müssen doch ein Paket nachhause schicken. Jeanot  kanns ja annehmen. Heute morgen 6.30 Uhr gings dann endlich in den Colcan Canyon. Leider hatten wir Pech und der ganze Canyon lag im dicksten Nebel😭. Doch ein Stück weiter unten war die Sicht gut und die Sonne drückte durch die Wolken. Wir standen da und wartenden auf was? Na klar auf die Kondore. Ja und tatsächlich kam dann ein Kondor langsam vom Tal hochgesegelt. Kurz darauf die nächsten 4 . Einfach nur genial wie diese Vögel sich mit der Thermik treiben lassen. Selbst wenn wir keine Kondore gesehen hätten allein die Aussicht und die Natur unvorstellbar schön. Hoffe dass ich mal wieder Bilder hochladen kann.

Nazca-Arequipa

Von Nazca aus fahren wir mit dem Bus nach Arequipa die Fahrt dauert ungefähr 9 Stunden. Deshalb haben wir beschlossen den Nachtbus zu nehmen der 22 Uhr losfährt . So haben wir den ganzen Tag Zeit und verbringen sie in Nazca. Unser Mittagsmenüe war lecker Caldo De Gallina also Hühnerbrühe mit Nudeln und Arroz de Couba also Reis mit gebratenen Bananen und Spiegelei . Für ca. 3,50 € inclusive Matetee perfekt. AlsMartin noch 1 Sol Trinkgeld gab war die Senorita völlig aus dem Häuschen und hat mir einen Kuss gegeben.War natürlich traurig dass wir auf der Weiterreise sind. Nachdem wir den ganzen Tag ausgeharrt haben,gings endlich los. Rein in den Bus und Augen zu. Doch eine gemütliche Reise war es nicht . Sehr holprig. Am Morgen als es hell wurde bekamen wir noch ein wenig von den holprigen Straßen und der wieder kargen Landschaft mit. Um 8 Uhr in der Früh kamen wir in Arequipa an und die Sonne schien . Angenehm warm denn inzwischen sind wir 2300 Meter hoch. Mit dem Taxi gings zu unserer Unterkunft wo wir erstmal 2 Stunden schliefen. Danach ging es ab in die Stadt. Leider fing es an zu regnen. Die Altstadt von Arequipa ist wirklich sehenswert. Auf den Straßen fahren fast nur Taxis und die Straße zu überqueren ist ein Glücksspiel,wenn die Menge losläuft einfach mit. Da wir am nächsten Morgen schon wieder früh weiter fuhren gingen wir frühzeitig schlafen.

Paracas-Nazca

Nachdem wir abends noch lecker im Fischerdorf essen waren,mit Privattaxi, sind wir am nächsten Morgen früh um 7 Uhr mit dem Bus weiter nach Ica . Dort haben wir die Oase Huacachina besichtigt. Gleich am Stadtrand von Ica umgeben von riesigen Sanddünen ,schön zum Ansehen aber für einen längeren Aufenthalt nur für Surfer geeignet,denn man Sandboarding auf den Dünen machen. So sind wir noch durch Ica gebummelt wo es sehr schmutzig ist und sehr laut denn die Autos,Busse TucTucs fahren kreuz und quer. Nach einem leckeren Mittagessen in einer kleinen Bude sind wir mit dem Bus weiter nach Nazca. Es ging wieder durch die Wüste mit kleinen grünen Abschnitten. Doch jetzt sieht man immer mehr Berge und die Straße schlängelte sich teilweise durch die Berge hoch und runter. Bei der Fahrt erlebten wir dann auch den ersten Regen sodass die Straße einen Teil überschwemmt war. In Nasca angekommen vielen nur noch wenige Tropfen und es war trotzdem warm. Am Abend regnete es wieder eher nieselte aber die Peruaner freuten sich riesig. 

Lima – Paracas

Von Lima sind wir mit dem Bus weiter nach Paracas. Mit dem Taxi zum Busterminal wo Gepäckaufnahme und Einchecken im Bus gleiche Vorgehensweise wie im Flugzeug war. Im Bus hatten wir die besten Sitzplätze . Doppeldecker erste Reihe Frontscheibe . Los gings . Wir fuhren ca. 30 Minuten bis wir überhaupt aus Lima herauswarfen. So bekam man auch einen Einblick wie unterschiedlich diese Stadt ist. Die wunderschönen sauberen Bezirke hatten wir ja schon gesehen aber die Bezirke die wir dann sahen waren doch sehr schmutzig und arm. Außerhalb der Stadt ging es auf den High-Way mitten durch die Wüste. 3 Stunden Fahrt keine Abwechslung nur karge Wüste  und Hühnerfarmen.Hühner freilaufend und Käfige. Meterlange Holzbauten entweder mit weißen Zeltplanen oder mit Palmdächern. Kein schöner Anblick so dass wir uns überlegen kein Hühnchen mehr zu Essen. Irgendwann würde es wieder grüner und der Bus bog ab in eine Haltestelle bei uns eine Baustelle!? Als wir unser Gepäck hatten machten wir uns auf zu unserem Hospedaje Racs .Naja aber sauber und im Zimmer Bad 👍. Abends gingen wir an einer Strandkneipe Fisch essen. Lecker!!!! Leider war der Wein nicht gut und zu teuer! Am nächsten morgen sind wir mit dem Schnellboot zu dem Naturschutzgebiet Islas Ballestas. Möven,Pelikane,Pinguine,Seehunde und Seelöwen. Wunderschön !!! Leider war es sehr neblig denn hier wird es erst richtig sonnig ab 10 Uhr. Starker Geruch wer einmal in einen Karton Guano-Dünger gerochen hat kann sich den Geruch vorstellen. Zurück an Land waren wir erst schön Frühstücken mit Kaffee und Huevos. Danach haben wir ein Busticket nach Ica gebucht wo wir morgen die Oase besuchen wollen. Unser Bargeld war am Ende und Taxi fahren geht nur mit Cash, leider waren alle Geldautomaten leer 😫. Juhu an der Marina gabs noch . Auf diesen Schreck müssen wir uns einen Pisco Sour genehmigen. So ein Pech Happy Hour. Jetzt haben wir Cash und können mit dem Taxi ins Fischerdorf Lagune Illas fahren.

Martin hat sich entschieden sollten wir Matschu pitschu überlebt haben nach “ Puerto maldonado “ circa länderdreieck brasilien Kolumbien Peru anzusteuern. Ihr könnt nachschauen ist im tropischen Niemandsland