Tongoy

Mit einem kleinen Bus sind wir von La Serena nach Tongoy gefahren ( nur 1,5 Stunden) . Dort angekommen gefiel es uns sofort. Klein , keine Touristen nur Chilenische Touristen schöne leere Strände. Bei der Busfahrt ist uns ein „Hotel “ aufgefallen, wo wir gleich nach einem Zimmer fragten . 2 ältere Damen hatten alles im Griff . Hotel Agua Marina , 5 Zimmer mit Innenhof. Für jedes Problem hatte Oma Marina eine Lösung. Sie sagte uns auch gleich, dass ihre Tochter ein Lokal am Strand hat , Name Agua Marina. Außerdem dass ihre Enkelin englisch spricht. So quartierten wir uns 3 Tage bei den netten Senoras ein. Am ersten Tag gingen wir erst einmal Fisch essen , an einem Lokal am Strand .und erkundeten den kleinen Ort . Am nächsten Tag gingen wir morgens am gegenüber liegenden Strand spazieren und einmal um die sogenannte Insel ,ein Teil des Ortes der auf einer erhöhten Halbinsel liegt und hauptsächlich aus Ferienhäuser besteht . Zudem ist sie Tsunami Zufluchtsweg . Der letzte Tsunami war in diesem Gebiet vor 1,5 Jahren . Am Abend holten wir uns eine Flasche Wein und setzen uns in den Innenhof von unserem Hotel . Dann kam Ingrid , eine Urlauberin aus Santiago de Chile. Sie setzte sich zu uns und unterhielt sich mit uns , so gut es ging, mit ihrem schlechten englisch,sowie wir mit unsrem schlechten englisch . So erklärte sie uns , dass sie mit ihren 3 Kindern und ihrem Nichtehemann , aber Vater ihrer Kinder , hier im Urlaub ist . Sie blieb so lange sitzen und genoss unseren Wein , bis ihr Nichtehemann zum Essen gehen wollte . Nachdem Frühstück am nächsten Morgen , gingen wir los zum Strand und machten eine Strandwanderung . Außer uns waren eigentlich nur noch Vögel und natürlich Hunde unterwegs. Es war bewölkt , und vor 13 Uhr geht fast niemand an den Strand. Auf dem Rückweg waren dann doch einige Männer mit Netzen im Wasser . Sie sammeln Muscheln. Hier werden alle Sorten Muscheln gegessen . Auf jeden Fall war es herrlich an einem Menschenleeren Strand zu laufen . Am Abend wollten wir unser Hotel bezahlen, leider nur mit Cash . So suchten wir einen Geldautomaten, doch leider gab’s nur einen in Tongoy und der war leer 😐. Oma Marina wusste Rat , rief kurz ihrer Tochter an , und die holte uns mit dem Auto ab zu ihrem Restaurant, wo wir unsere Rechnung mit Karte bezahlen konnten . 

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