Santa Cruz -Colchagua Tal

Von Tongoy aus mussten wir zuerst über Santiago de Chile fahren um nach Santa Cruz zu gelangen . Da es schon Nachmittag war , beschlossen wir in Santiago zu übernachten und am nächsten Morgen weiter zu fahren . Das Hostal das wir rausgesucht hatten, lag mitten in Bellavista , direkt am Park San Cristobal . In Bellavista gibt es jede Menge Lokale und das Nachtleben findet hier auch statt . Nachdem wir unserer Gepäck abgestellt hatten , gingen wir essen . Neben uns saß ein junges chilenisches Paar , natürlich nur spanisch sprechend . Doch Google – Translater macht viel möglich und so hatten wir mit den beiden viel Spaß. Am nächsten Morgen machten wir uns bei Zeit auf zum Busterminal, mit der Metro . Ein Belgier der hier lebt , hatte uns erklärt , wie wir zum richtigen Busterminal kommen . Es gibt in Santiago 4 oder 5 Busterminals . Alles klappte prima . Kaum hatten wir unser Busticket, fuhr der Bus auch schon los . Ab ins Colchagua Tal , wo die meisten Rotweine angebaut werden . Unglaublich wie viele Weinberge und Weingüter es in dieser Region gibt.Außerdem gibt es Obstplantagen und Olivenbäume. So langsam werden die Regionen immer grüner. In Santa Cruz angekommen, fragten wir nach dem Weg zu unserem Hostal. Bis zum Plaza D’armas fanden wir ohne Probleme, doch danach wurde es etwas schwierig, weil uns jeder in eine andere Richtung schickte . Außerdem war Sonntag und so gut wie alles geschlossen. Irgendwann gab uns jemand dann die richtige Auskunft und wir wurden fündig. So bezogen wir unsere Pyramide im grünen Garten . Am Abend bekamen wir vom Besitzer Rotwein und Käse und so machten wirs uns gemütlich. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag ein Weingut besuchen , doch Sonntags nur auf Vorresevierung und Montags Ruhetag . Damit war dieser Plan hinfällig . Doch es gibt ja auch noch andere Sachen zu unternehmen. Für was gibts denn die vielen Busse . Da Santa Cruz nicht weit von der Küste wegliegt , fuhren wir mit dem Bus ins Surferparadies Pichilemu . Auf dem Weg zur Küste , konnte  man jede Menge abgebrannte Waldflächen sehen , vor allen Dingen Nadelwälder. In Pichilemu machten wir uns gleich auf an den Strand . Der Wind blies heftig und große Wellen schlugen ans Ufer , und natürlich jede Menge Surfer ,oder dies noch werden wollen. Zum Zuschauen wars auf jeden Fall witzig und ein guter Ersatz für das nicht besichtigte Weingut . 

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