Neuseeland Südinsel

In Picton angekommen fuhren wir gleich nach Nelson in der Hoffnung auf besseres Wetter . Je näher wir Nelson kamen , je blauer wurde der Himmel . So hatten wir noch einen schönen restlichen Tag . Am Abend grillten wir noch ein schönes Steak und entschieden uns wenn das Wetter so bleibt, noch einen weiteren Tag zu bleiben. Als am nächsten Tag die Sonne schien , gingen wir erst an den Strand und machten einen Spaziergang. Am Abend sagten sie uns , dass für die nächsten 3-4 Tage Dauerregen angesagt ist . Nachts fing es schon an zu regnen . Da wir zum Abel Tasman National Park wollten , machten wir uns zeitig auf . Es regnete ununterbrochen und es war neblig , Sicht gleich null . Schade , selbst am Strand kaum Sicht und es schüttete . So fuhren wir weiter Richtung Westport . Die nächsten beiden Tage war das Wetter nicht anders . Von dort weiter nach Greymouth und über den Arthurs – Pass nach Ashburton . Leider war die Sicht am zweiten Tag genauso schlecht und aussteigen und sich umsehen war sinnlos . Aber auch bei schlechter Sicht war es faszinierend. Auf den Campingplätzen stand jetzt leider schon das Wasser und mit unserem kleinen Camper machte es da teilweise keinen Spaß mehr . Einen Abend gingen wir Essen , hätten wir auch da selber gekocht , wäre besser gewesen . Als wir auf dem Rückweg waren und noch auf einer Bank saßen , wackelte diese sowie die Hauswand hinter uns genauso . Ein Minierdbeben . Von Ashburton gings weiter nach Oamaru zur Pinguinkolonie . Auf einem Bootssteg saßen Möven und Pinguine und weiter hinten am Strand auf den Felsen lagen ein paar Seelöwen. Oamaru war die erste Stadt mit schönen Gebäuden aus cremefarbenen Kalkstein. Das war der südlichste Punkt unserer Reise . Über das Landesinnere machten wir uns auf den Rückweg Richtung Christchurch . Am Abend war unser Stop in Kurow direkt am Fluss . So machten wir eine kleine Rudertour am angrenzenten „See“. Eine herrliche Ruhe war auf dem Campingplatz, denn wir waren fast die einzigen Gäste und das Wetter war endlich wieder herrlich . Nach dem Frühstück ging unsere Reise weiter . Unser Ziel war der Lake Tekapo . Auf dem Weg dorthin kamen wir an drei Staudämmen vorbei .Jeder See glasklar und riesig . Vom Lake Pukaki hat man einen herrlichen Ausblick auf den Mount Cook , der mit 3724 m der höchste Gipfel Neuseelands ist . Der schneebedeckte Gipfel ist ein schöner Kontrast zu dem türkisfarbenen See . Am Lake Tekapo machten wir kurz stop , doch der Campingplatz dort ist sehr teuer und die meisten Läden sind Souvenirläden, zu viele Japaner . So fuhren wir eine halbe Stunde weiter und übernachteten in Fairlie . Für den letzten Tag im Camper, suchten wir uns in der Nähe von Christchurch einen Platz . Vor Christchurch liegt eine kleine Halbinsel ,dort fanden wir einen Platz direkt am Meer . Am nächsten Morgen mussten wir unseren Camper aufräumen und unsere Sachen einpacken , denn bis spätestens 16 Uhr mussten wir ihn in Christchurch zurück geben. Nach einem kurzen Besuch von Christchurch machten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen , wo wir eine Übernachtung gebucht hatten und den Camper abgeben mussten. 

2 Gedanken zu „Neuseeland Südinsel

  1. Liebe Corinna und lieber Martin,
    nach Ewigkeiten schaffen wir es endlich mal euch zu schreiben. Mittlerweile sind wir in Quito in Ecuador angekommen.
    Von Lima sind wir nach Iquitos in den Dschungel geflogen, wo wir zwei Wochen in einem kleinen abgeschiedenen Dorf bei einem Couchsurfer gewohnt haben. Als Vegetarier war es dort allerdings schwierig eine Mahlzeit zu finden die nicht Reis mit Hühnchen war! Wir haben also beide etwas abgenommen und mussten uns einseitig ernähren.
    Irgendwann konnten wir ein Boot finden welches uns zuerst nach Santa Clotilde und dann nach Pantoja fuhr, zwei kleine Dörfer mitten im Amazonasgebiet.
    Es waren sehr kleine Boote mit denen wir auf dem Rio Napo flussaufwärts schipperten! In den Amazonasdörfern wurde es noch schlimmer was die Ernährung betraf. Dort gab es nicht mal mehr Kartoffeln. Man konnte zwischen Fleisch und Fisch entscheiden. Also mussten wir uns von trockenem Brot und Tomaten und Kochbananen ernähren. In Pantoja passierte dann was sehr blödes. Fabi verlor (oder ihm wurde gestohlen ?)seinen Geldbeutel. Darin befanden sich 100$. Wir beide mussten Bargeld dabei haben weil es ja im Dschungel keine Möglichkeit gab an Geld zu kommen…. das hieß dass wir von diesem Punkt an von meinem restlichen Bargeld zu zweit auskommen mussten! Es war schrecklich, da die erste Priorität immer war für uns Beide die Boote zu bezahlen, um eben aus dem Dschungel zu kommen, damit wir irgendwann wieder am Geld kommen konnten! Somit ging das meiste restliche Geld für die Reisen drauf und wir hatten kaum Geld zum Essen übrig. So hatten wir viel Hunger und das Essen reduzierte sich dann auf eine Gurke und ein Brötchen pro Tag. Das war echt hart und wir wurden ganz schön dünn.
    Als wir dann in Coca in Ecuador ankamen, sind wir erst mal Nasi Goreng essen gegangen 🙂 ! Das war unglaublich! Nach so vielen Hungertagen und schlechter Ernährung war das wie ein Königsessen. Mittlerweile waren wie zwei Wochen in Baños, wo wir ein Haus renoviert haben in dem wir dafür umsonst wohnen durften. Dort hatten wir auch eine Küche und konnten billig wieder jeden Abend kochen und zu Kräften kommen!
    Jetzt gehen wir eine Woche nach Quito wo wir Freunde besuchen. Danach werden wir an die Küste zum arbeiten und surfen gehen. Und schließlich ruft uns dann Kolumbien 🙂
    Wir hoffen dass es euch gut geht und ihr auch eine schöne Zeit habt! Würden uns natürlich auch freuen von euch zu hören.
    Allerliebste Grüße,
    HANNAH UND FABI (aus Schwäbisch Gmünd)

    • Hallo Hannah und Fabi ,
      schön dass ihr euch gemeldet habt . Da habt ihr ja ganz schön was hinter euch , aber das werdet ihr nie mehr vergessen . Wir sind inzwischen in Bali und haben auch jede Menge erlebt . Auch bei uns ist es zwischendurch mit dem Geld eng geworden. Hatten Probleme mit der Karte und konnten 3 Tage kein Geld holen , doch wir waren nicht im Dschungel und fanden nette Leute die uns Geld borgten . So mussten wir nur einen Tag von Brot leben . Sonst hat alles super funktioniert und nun genießen wir noch die letzten 14 Tage auf Bali . Euch weiterhin eine tolle Reise und passt auf euch auf . Liebe Grüße aus Bali Corina und Martin

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