Legian -Amed

Mit unserem kleinen Auto gings dann los . Das erste Ziel sollte Candi Dasa werden , an der Ostküste. Geschätzte 2 Stunden Fahrt . Von unserem Hotel aus konnten wir nur in eine Richtung fahren , und so dachten wir erst mal vom Trubel weg Richtung Norden und dann gemütlich durchs Landerinnere nach Candi Dasa . Die Straße von unserem Hotel aus nahm kein Ende und die Mopeds kamen von allen Richtungen. Endlich gings rechts ab , aber Verkehr ohne Ende und kein Schild wohin wir eigentlich fuhren . Irgendwann kam ein Kreisverkehr mit Schildern Richtung Dempasar und Tapanan . So entschieden wir uns Richtung Tapanan zu fahren , das sich später als großen Fehler heraus stellte . Wir fuhren und fuhren aber leider nahm die Ortschaft kein Ende . Nachdem wir tanken waren , wurde uns gesagt es wäre am besten Richtung Dempasar zu fahren . So konzentrieren wir uns auf Schilder Richtung Dempasar . Leider war das nicht so einfach, entweder könnte man die Schrift nicht mehr lesen oder waren die Schilder verdeckt durch herunterhängende Pflanzen . Immernoch hatten wir das Gefühl im gleichen Ort zu sein , durchgehend alles bebaut und Verkehr ohne Ende ( auf 10 Autos kommen gefühlte 100 Mopeds ) . Die Straße wurde breiter und der Verkehr noch dichter , so waren wir uns sicher in Denpasar zu sein . So suchten wir uns ein neues Ziel , und steuerten Gianyar an . Das gleiche Spiel ging  weiter , es gab kein Anhaltspunkt in welchem Dorf – Stadt wir uns befanden. Nach 5 Stunden Fahrt wollten wir gerne was essen , aber nirgends könnte man parken oder anhalten . Juhu endlich ein Stand mit Parkmöglichkeit, sofort hielten wir an . So gab es Lammkepab mit Currysuppe und Reis und natürlich Chili. Da es sehr heiß war hatten wir im Auto alle Fenster geöffnet , doch es bewölkte sich immer mehr und fing an zu regnen , leider ließ sich das hintere Fenster nicht mehr schließen. Der Regen wurde immer stärker und irgendwann wollten wir nur noch ein Hotel und unsere Ruhe . So kamen wir doch tatsächlich in Candi Dasa an und fanden ein schönes Hotel . Das Fenster im Auto war immer noch offen und die Dame an der Rezeption war so freundlich und rief unseren Autovermieter an . Der erklärte uns dann , das wir mit der Faust gegen die Fahrertür schlagen sollen und dann würde es wieder funktionieren. Das probierten wir , aber leider funktionierte es nicht . Also regnete es weiter ins Auto . Es regnete den restlichen Tag und die ganze Nacht . Am nächsten Morgen um 7 Uhr als wir gerade auf gestanden waren , weil ein riesen Knall uns weckte , saßen wir auf unseren Stühlen vor unserem Bungalow und alles wackelte , wie wenn jemand an den Stühlen rütteln würde . Der ganze Bungalow wackelte und die Scheiben klirrten , so erlebten wir das nächste Erdbeben , das wesentlich stärker war wie das in Neuseeland. So gingen wir frühstücken und alle Gäste waren schon da . Der Regen hatte nachgelassen und nach einem erneuten Schlag gegen die Fahrertür ließ sich das Fenster tatsächlich schließen. Unser erstes Ziel war das Bali Aga-Dorf Tenganan . Die Ureinwohner dieses Dorfes dürfen nur untereinander heiraten werden dagegen verstößt wird verbannt . Gegen eine Spende bekommt man Zutritt . Speziell sind die Schiften und Gemälde auf Palmblättern und die grfärbten Hähne ( pink, gelb oder orange ) . Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Amed . Über Amlapura fuhren wir nach Ujung zu einem Wasserpalast mit sehr schöner Gartenanlage . Von dort aus führt eine  schmale Straße an der Küste bergauf , bergab nach Amed . Hier leben die ärmsten Menschen von Bali vom Fischen  und ein paar Kühen und Ziegen . Ab und zu ging eine Straße nach rechts oder links ab und als wir nach dem richtigen Weg fragten hieß es nur : immer der Straße mit der weißen Linie nach , doch leider fehlten die weißen Linien öfter mals. Aber die Fahrt war spannend , in jeder Kurve müsste man mit einem Moped ( auf unserer Straßenseite) rechnen . Kurz vor Amed nahmen wir uns einen Bungalow mit schöner Aussicht auf das Meer . Am nächsten Tag ging Martin morgens an den Strand um zu sehen was die Fischer gefangen hatten . Als er zurückkam erzählte er mir , daß wir am Nachmittag mit einem Fischerboot angeln und schnorcheln gehen . 14 Uhr gings los . Leider bewölkte sich der Himmel immer mehr . Zum Schnorcheln war das Wetter noch ganz ok . Leider keine Sonne und der Wellengang hoch . Als wir dann beim Angeln waren fing es an zu regnen und kein Fisch wollte Anbeißen . So fuhren wir zurück . 

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