Pemuteran-Legian

Nach Nyepi entschieden wir noch 2 Tage zu bleiben. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück , liehen wir uns Schnorchelsachen und gingen an den Strand zum Schnorcheln. Ein Stück von unserem Homestay in einer großen Hotelanlage, ist ein Riff wo man vom Strand aus zugänglich ist . Daneben wird in einem Projekt ein künstliches Riff aufgeforstet . Wir hatten Glück und die Sonne schien , sodass wir gute Sicht hatten . Am Nachmittag war es dann bewölkt, aber wir waren froh , denn auch so war es heiß genug . Als  wir wieder weiterzogen , fuhren wir der Küste entlang Richtung Gilimanuk , wo man mit der Fähre nach Java übersetzten kann . Weiter gings die Küstenstraße entlang über Negara zur Medewi Beach . Die Medewi Beach so wie der ganze Küstenstreifen bis zur Soka Beach ist schwarzer Sand und für Surfer.  Der Wellengang ist sehr stark und an den meisten Stränden kann man nicht schwimmen. An der Medewi Beach gingen wir Kaffee trinken und wurden natürlich auch gefragt wo wir übernachten ( die Hotels sind nirgends ausgebucht ). Wir hatten uns als Ziel die Soka Beach rausgesucht. Durch dass die Fähre nach Java auf dieser Seite fährt , sind viele LKWS unterwegs und man kommt nur sehr langsam vorwärts (ca. mit 30 km/h) . In der Soka Beach angekommen, suchten wir ein Hotel , was sich nicht als so einfach herausstellte. Als  wir fragten schickten die Leute uns zu einer Villa . Die Straße wurde immer schmaler und irgendwann war nur noch Schotter . Endlich angekommen schaute uns der Besitzer verdutzt an, und meinte ,dass er seit ewigen Zeiten nicht mehr vermiete . So fuhren wir wieder zurück und nahmen das erste Hotel das wir fanden . Auch in dieser Bungalowanlage hatten wir das Gefühl, dass schon ewige Zeiten niemand mehr übernachtet hat . Die Lage war traumhaft schön, direkt über dem Strand , doch nachts war es dann nicht mehr so schön . Wie gesagt der Wellengang auf dieser Seite ist sehr stark an und in der Nacht waren die Wellen so laut und stark als würden sie dich aus dem Bett spülen . Auch diese Nacht ging zu Ende und als wir zum Frühstück gingen , standen 10 Reisebusse vor unserem Hotel und alle waren zum Frühstück da . So fuhren wir schnell weiter Richtung Ubud . Quer durchs Landesinnere fuhren wir als erstes zu den Reisterassen in Jatiluwih . Die Reisterassen zählen zum Unesco-Weltkulturerbe und sind wirklich faszinierend. Nach einem Mittagessen fuhren wir weiter Richtung Ubud , was nie angeschrieben war , aber immer wenn wir fragten , hieß es immer geradeaus . Endlich gab es wieder Schilder Richtung Ubud und wir waren tatsächlich auf dem richtigen Weg . Der Weg durch Ubud war anstrengend , enge Straßen und dichter Verkehr. Am Abend gingen wir los um  Babi Guling zu essen , die balinesische Variante des Spanferkels. Als wir zurück im Hotel waren, saßen wir noch vor unserem Zimmer und tranken ein Bier . Schon stand Angie da , unsere Zimmernachbarin aus Singapur. Sie fragte uns ob wir Lust auf einen Nachtisch hätten und eigentlich konnten wir gar nicht antworten , schon stand er da und sie saß da . So unterhielten wir uns mit Angie noch ein paar Stunden. Morgens ging dann die letzte Fährt mit unserem Auto los , zurück nach Legian . Vom Verkehr hatten wir Glück und kamen ohne große Schwierigkeiten gut in Legian an . Die letzten 2 Tage verbringen wir nun in Legian . Heute morgen waren wir am Strand spazieren und jetzt fängt es an zu regnen . Für morgen wünschen wir uns nur , das diesmal alles perfekt läuft mit Rückflug. 

Pemuteran -Ogah Ogah und Nyepi 

  • Es war der 25. März und uns wurde gesagt das am 28. März Nyepi ist und wir nicht auf die Straße dürfen, so war klar , das wir für diesen Tag eine Unterkunft mit Pool und einem Restaurant brauchten . Da dies in dieser Anlage alles gab , das Essen super , entschieden wir 4 Tage zu bleiben . Am ersten  Tag machten wir einen Spaziergang zum Strand , doch leider war auch hier der Strand nicht so schön . So gingen wir an den Pool zum Faulenzen . Am 27 ten war dann Ogah Ogah . Um 14 Uhr sollten wir an der Rezeption sein um unsere Sarongs anzuziehen . Dann gings los zum Umzug der Ogah Ogahs . Auf Bambusstäben waren die Monster gebaut . Von der rechten und linken Dorfseite kam ein Umzug mit Ogah Ogahs um sich in der Mitte zu treffen, insgesamt 26 Stück . Nachdem dann noch eine Aufführung war , wurden danach die Monster aus Pappmache zu einem Platz getragen und verbrannt . Ab 0.00 Uhr darf sich dann niemand mehr auf der Straße befinden , keine Fahrzeuge dürfen fahren , jeder muss in seinem Haus bleiben bis 6 Uhr morgens des übernächsten Tages . Außerdem darf kein Licht gemacht werden . Der Hintergrund ist dieser , die Monster wurden vertrieben und damit sie nicht zurückkehren muss absolute Ruhe und dunkel sein . Das selbe gilt auch für Touristen, man darf sich nur in der Hotelanlage aufhalten und soll sich ruhig verhalten. Gott sei dank war an diesem Tag das Wetter traumhaft , dass man sich am Pool aufhalten konnte . Am Nachmittag zeigte uns unser Koch wie man einen balinesischen Crêpe , gefüllt mit Palmzucker und Kokosraspeln macht . So bereiteten wir zu viert die Crêpes zu und ließen sie uns auf dem Boden sitzend mit einer Tasse Kaffee schmecken . Das Schöne  war ja dass wir nur 6 Gäste in der Anlage waren . Am Abend konnten wir bis 18 Uhr Abendessen, denn 18.30 Uhr wurde es Nacht und wie gesagt Licht gab es an diesem Tag nicht , immerhin bekamen wir eine Kerze . Nach dem Abendessen gingen wir dann zeitig ins Bett und pünktlich am nächsten Morgen um 6 Uhr hörte man wieder sämtliche Mopeds fahren . 

Amed – Pemuteran

Am nächsten Morgen entschieden wir weiter zufahren. Richtung Pemuteran an der Nordwestküste . Auf dem Weg dorthin wollten wir uns noch Wasserfälle und Reisfelder anschauen . So fuhren wir der Küste entlang Richtung Pemuteran. Das erste Stück ging es entlang des Gunung Berges der komplett in den Wolken lag und somit das Wetter wieder nicht das Beste , aber natürlich herrlich warm . In die Berge zu fahren lohnte sich so nicht . So fuhren wir weiter Richtung Sangsit . Dort bogen wir ab nach Sekumpul zu den Wasserfällen . Man könnte sie gar nicht verfehlen, denn es gab nur eine Straße und tatsächlich auch Schilder . Auf dem Parkplatz angekommen, mussten wir gleich Parkgebühren bezahlen und ein Führer stand auch gleich bereit . So maschierten wir los Richtung Wasserfälle. Auf dem Weg zeigte uns unser Führer immer wieder Pflanzen , wie z.B. Gewürznelken und riesige Spinnen auf die wir alleine nie geachtet hätten . Über kleine Wege , 350 Stufen ( laut Loose Reiseführer) und  durchs Wasser kamen  wir bei den ersten Wasserfällen an . So wurden noch über Steine geklettert und man stand unter dem Wasserfall . Danach gings ein Stück wieder zurück und über einen anderen Weg zum Zweiten etwas stärkeren Wasserfall. Durch die Regenzeit haben die Wasserfälle natürlich viel Wasser . Das gleiche Spiel noch einmal , über Steine hinweg klettern ,schön rutschig , vor zum Wasserfall, der so stark war , das es mich einfach wegdrückte und die Männer sich mit Gewalt unter den Wasserfall kämpften . Doch auch in meiner Position bekam ich jede Menge Wasserfontänen ab . Klatschnass machten wir uns auf den Rückweg und waren auch nicht traurig, als es anfing zu regnen . So machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel , das wir fanden und eine Nacht viel zu lang war . Morgens kamen wir dann zeitig los und machten eine Tour von Singaraja nach Serit . Unser erster Stop war bei den Gitgit – Wasserfällen, die schön aber nicht so schön wie die Sekumpulwasserfälle sind . Über eine kurvige Bergstraße kommt man nach Kebun Raya in den Botanischen Garten , der so groß ist , das man mit dem Auto durchfahren kann . Leider haben die Rosen sowie die Orchideen nicht geblüht und so fuhren wir schnell weiter . Doch dieses Gebiet ist für seine Erdbeeren bekannt . So tranken wir Erdbeersaft und aßen  Erdbeerpancake in einem Erdbeerhof , lecker . Oberhalb vom See Danau Buyan fuhren wir weiter Richtung Munduk.  Die Straße war weiterhin kurvig und eng , aber an vielen Kurven gab es tatsächlich Spiegel ( wenn sie nicht kaputt waren ) . Viele Reisfelder gab es rechts und links zu sehen , sowie etliche Bananenstauden . Auf einmal lag eine Schlange auf der Straße , schon angefahren, und Martin zögerte ob darüberfahren sollte oder ausweichen . Doch die Leute die dastanden gaben klare Gesten ab , das er drüberfahren soll . Gott sei Dank saß ich im Auto und nicht auf einem Roller . Weiter gings über Seririt nach Pemuteran wo wir anhielten um Kaffee zu trinken und dann blieben weil wir ein schönes Homestay fanden mit Pool .