Pemuteran-Legian

Nach Nyepi entschieden wir noch 2 Tage zu bleiben. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück , liehen wir uns Schnorchelsachen und gingen an den Strand zum Schnorcheln. Ein Stück von unserem Homestay in einer großen Hotelanlage, ist ein Riff wo man vom Strand aus zugänglich ist . Daneben wird in einem Projekt ein künstliches Riff aufgeforstet . Wir hatten Glück und die Sonne schien , sodass wir gute Sicht hatten . Am Nachmittag war es dann bewölkt, aber wir waren froh , denn auch so war es heiß genug . Als  wir wieder weiterzogen , fuhren wir der Küste entlang Richtung Gilimanuk , wo man mit der Fähre nach Java übersetzten kann . Weiter gings die Küstenstraße entlang über Negara zur Medewi Beach . Die Medewi Beach so wie der ganze Küstenstreifen bis zur Soka Beach ist schwarzer Sand und für Surfer.  Der Wellengang ist sehr stark und an den meisten Stränden kann man nicht schwimmen. An der Medewi Beach gingen wir Kaffee trinken und wurden natürlich auch gefragt wo wir übernachten ( die Hotels sind nirgends ausgebucht ). Wir hatten uns als Ziel die Soka Beach rausgesucht. Durch dass die Fähre nach Java auf dieser Seite fährt , sind viele LKWS unterwegs und man kommt nur sehr langsam vorwärts (ca. mit 30 km/h) . In der Soka Beach angekommen, suchten wir ein Hotel , was sich nicht als so einfach herausstellte. Als  wir fragten schickten die Leute uns zu einer Villa . Die Straße wurde immer schmaler und irgendwann war nur noch Schotter . Endlich angekommen schaute uns der Besitzer verdutzt an, und meinte ,dass er seit ewigen Zeiten nicht mehr vermiete . So fuhren wir wieder zurück und nahmen das erste Hotel das wir fanden . Auch in dieser Bungalowanlage hatten wir das Gefühl, dass schon ewige Zeiten niemand mehr übernachtet hat . Die Lage war traumhaft schön, direkt über dem Strand , doch nachts war es dann nicht mehr so schön . Wie gesagt der Wellengang auf dieser Seite ist sehr stark an und in der Nacht waren die Wellen so laut und stark als würden sie dich aus dem Bett spülen . Auch diese Nacht ging zu Ende und als wir zum Frühstück gingen , standen 10 Reisebusse vor unserem Hotel und alle waren zum Frühstück da . So fuhren wir schnell weiter Richtung Ubud . Quer durchs Landesinnere fuhren wir als erstes zu den Reisterassen in Jatiluwih . Die Reisterassen zählen zum Unesco-Weltkulturerbe und sind wirklich faszinierend. Nach einem Mittagessen fuhren wir weiter Richtung Ubud , was nie angeschrieben war , aber immer wenn wir fragten , hieß es immer geradeaus . Endlich gab es wieder Schilder Richtung Ubud und wir waren tatsächlich auf dem richtigen Weg . Der Weg durch Ubud war anstrengend , enge Straßen und dichter Verkehr. Am Abend gingen wir los um  Babi Guling zu essen , die balinesische Variante des Spanferkels. Als wir zurück im Hotel waren, saßen wir noch vor unserem Zimmer und tranken ein Bier . Schon stand Angie da , unsere Zimmernachbarin aus Singapur. Sie fragte uns ob wir Lust auf einen Nachtisch hätten und eigentlich konnten wir gar nicht antworten , schon stand er da und sie saß da . So unterhielten wir uns mit Angie noch ein paar Stunden. Morgens ging dann die letzte Fährt mit unserem Auto los , zurück nach Legian . Vom Verkehr hatten wir Glück und kamen ohne große Schwierigkeiten gut in Legian an . Die letzten 2 Tage verbringen wir nun in Legian . Heute morgen waren wir am Strand spazieren und jetzt fängt es an zu regnen . Für morgen wünschen wir uns nur , das diesmal alles perfekt läuft mit Rückflug. 

Pemuteran -Ogah Ogah und Nyepi 

  • Es war der 25. März und uns wurde gesagt das am 28. März Nyepi ist und wir nicht auf die Straße dürfen, so war klar , das wir für diesen Tag eine Unterkunft mit Pool und einem Restaurant brauchten . Da dies in dieser Anlage alles gab , das Essen super , entschieden wir 4 Tage zu bleiben . Am ersten  Tag machten wir einen Spaziergang zum Strand , doch leider war auch hier der Strand nicht so schön . So gingen wir an den Pool zum Faulenzen . Am 27 ten war dann Ogah Ogah . Um 14 Uhr sollten wir an der Rezeption sein um unsere Sarongs anzuziehen . Dann gings los zum Umzug der Ogah Ogahs . Auf Bambusstäben waren die Monster gebaut . Von der rechten und linken Dorfseite kam ein Umzug mit Ogah Ogahs um sich in der Mitte zu treffen, insgesamt 26 Stück . Nachdem dann noch eine Aufführung war , wurden danach die Monster aus Pappmache zu einem Platz getragen und verbrannt . Ab 0.00 Uhr darf sich dann niemand mehr auf der Straße befinden , keine Fahrzeuge dürfen fahren , jeder muss in seinem Haus bleiben bis 6 Uhr morgens des übernächsten Tages . Außerdem darf kein Licht gemacht werden . Der Hintergrund ist dieser , die Monster wurden vertrieben und damit sie nicht zurückkehren muss absolute Ruhe und dunkel sein . Das selbe gilt auch für Touristen, man darf sich nur in der Hotelanlage aufhalten und soll sich ruhig verhalten. Gott sei dank war an diesem Tag das Wetter traumhaft , dass man sich am Pool aufhalten konnte . Am Nachmittag zeigte uns unser Koch wie man einen balinesischen Crêpe , gefüllt mit Palmzucker und Kokosraspeln macht . So bereiteten wir zu viert die Crêpes zu und ließen sie uns auf dem Boden sitzend mit einer Tasse Kaffee schmecken . Das Schöne  war ja dass wir nur 6 Gäste in der Anlage waren . Am Abend konnten wir bis 18 Uhr Abendessen, denn 18.30 Uhr wurde es Nacht und wie gesagt Licht gab es an diesem Tag nicht , immerhin bekamen wir eine Kerze . Nach dem Abendessen gingen wir dann zeitig ins Bett und pünktlich am nächsten Morgen um 6 Uhr hörte man wieder sämtliche Mopeds fahren . 

Amed – Pemuteran

Am nächsten Morgen entschieden wir weiter zufahren. Richtung Pemuteran an der Nordwestküste . Auf dem Weg dorthin wollten wir uns noch Wasserfälle und Reisfelder anschauen . So fuhren wir der Küste entlang Richtung Pemuteran. Das erste Stück ging es entlang des Gunung Berges der komplett in den Wolken lag und somit das Wetter wieder nicht das Beste , aber natürlich herrlich warm . In die Berge zu fahren lohnte sich so nicht . So fuhren wir weiter Richtung Sangsit . Dort bogen wir ab nach Sekumpul zu den Wasserfällen . Man könnte sie gar nicht verfehlen, denn es gab nur eine Straße und tatsächlich auch Schilder . Auf dem Parkplatz angekommen, mussten wir gleich Parkgebühren bezahlen und ein Führer stand auch gleich bereit . So maschierten wir los Richtung Wasserfälle. Auf dem Weg zeigte uns unser Führer immer wieder Pflanzen , wie z.B. Gewürznelken und riesige Spinnen auf die wir alleine nie geachtet hätten . Über kleine Wege , 350 Stufen ( laut Loose Reiseführer) und  durchs Wasser kamen  wir bei den ersten Wasserfällen an . So wurden noch über Steine geklettert und man stand unter dem Wasserfall . Danach gings ein Stück wieder zurück und über einen anderen Weg zum Zweiten etwas stärkeren Wasserfall. Durch die Regenzeit haben die Wasserfälle natürlich viel Wasser . Das gleiche Spiel noch einmal , über Steine hinweg klettern ,schön rutschig , vor zum Wasserfall, der so stark war , das es mich einfach wegdrückte und die Männer sich mit Gewalt unter den Wasserfall kämpften . Doch auch in meiner Position bekam ich jede Menge Wasserfontänen ab . Klatschnass machten wir uns auf den Rückweg und waren auch nicht traurig, als es anfing zu regnen . So machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel , das wir fanden und eine Nacht viel zu lang war . Morgens kamen wir dann zeitig los und machten eine Tour von Singaraja nach Serit . Unser erster Stop war bei den Gitgit – Wasserfällen, die schön aber nicht so schön wie die Sekumpulwasserfälle sind . Über eine kurvige Bergstraße kommt man nach Kebun Raya in den Botanischen Garten , der so groß ist , das man mit dem Auto durchfahren kann . Leider haben die Rosen sowie die Orchideen nicht geblüht und so fuhren wir schnell weiter . Doch dieses Gebiet ist für seine Erdbeeren bekannt . So tranken wir Erdbeersaft und aßen  Erdbeerpancake in einem Erdbeerhof , lecker . Oberhalb vom See Danau Buyan fuhren wir weiter Richtung Munduk.  Die Straße war weiterhin kurvig und eng , aber an vielen Kurven gab es tatsächlich Spiegel ( wenn sie nicht kaputt waren ) . Viele Reisfelder gab es rechts und links zu sehen , sowie etliche Bananenstauden . Auf einmal lag eine Schlange auf der Straße , schon angefahren, und Martin zögerte ob darüberfahren sollte oder ausweichen . Doch die Leute die dastanden gaben klare Gesten ab , das er drüberfahren soll . Gott sei Dank saß ich im Auto und nicht auf einem Roller . Weiter gings über Seririt nach Pemuteran wo wir anhielten um Kaffee zu trinken und dann blieben weil wir ein schönes Homestay fanden mit Pool . 

Legian -Amed

Mit unserem kleinen Auto gings dann los . Das erste Ziel sollte Candi Dasa werden , an der Ostküste. Geschätzte 2 Stunden Fahrt . Von unserem Hotel aus konnten wir nur in eine Richtung fahren , und so dachten wir erst mal vom Trubel weg Richtung Norden und dann gemütlich durchs Landerinnere nach Candi Dasa . Die Straße von unserem Hotel aus nahm kein Ende und die Mopeds kamen von allen Richtungen. Endlich gings rechts ab , aber Verkehr ohne Ende und kein Schild wohin wir eigentlich fuhren . Irgendwann kam ein Kreisverkehr mit Schildern Richtung Dempasar und Tapanan . So entschieden wir uns Richtung Tapanan zu fahren , das sich später als großen Fehler heraus stellte . Wir fuhren und fuhren aber leider nahm die Ortschaft kein Ende . Nachdem wir tanken waren , wurde uns gesagt es wäre am besten Richtung Dempasar zu fahren . So konzentrieren wir uns auf Schilder Richtung Dempasar . Leider war das nicht so einfach, entweder könnte man die Schrift nicht mehr lesen oder waren die Schilder verdeckt durch herunterhängende Pflanzen . Immernoch hatten wir das Gefühl im gleichen Ort zu sein , durchgehend alles bebaut und Verkehr ohne Ende ( auf 10 Autos kommen gefühlte 100 Mopeds ) . Die Straße wurde breiter und der Verkehr noch dichter , so waren wir uns sicher in Denpasar zu sein . So suchten wir uns ein neues Ziel , und steuerten Gianyar an . Das gleiche Spiel ging  weiter , es gab kein Anhaltspunkt in welchem Dorf – Stadt wir uns befanden. Nach 5 Stunden Fahrt wollten wir gerne was essen , aber nirgends könnte man parken oder anhalten . Juhu endlich ein Stand mit Parkmöglichkeit, sofort hielten wir an . So gab es Lammkepab mit Currysuppe und Reis und natürlich Chili. Da es sehr heiß war hatten wir im Auto alle Fenster geöffnet , doch es bewölkte sich immer mehr und fing an zu regnen , leider ließ sich das hintere Fenster nicht mehr schließen. Der Regen wurde immer stärker und irgendwann wollten wir nur noch ein Hotel und unsere Ruhe . So kamen wir doch tatsächlich in Candi Dasa an und fanden ein schönes Hotel . Das Fenster im Auto war immer noch offen und die Dame an der Rezeption war so freundlich und rief unseren Autovermieter an . Der erklärte uns dann , das wir mit der Faust gegen die Fahrertür schlagen sollen und dann würde es wieder funktionieren. Das probierten wir , aber leider funktionierte es nicht . Also regnete es weiter ins Auto . Es regnete den restlichen Tag und die ganze Nacht . Am nächsten Morgen um 7 Uhr als wir gerade auf gestanden waren , weil ein riesen Knall uns weckte , saßen wir auf unseren Stühlen vor unserem Bungalow und alles wackelte , wie wenn jemand an den Stühlen rütteln würde . Der ganze Bungalow wackelte und die Scheiben klirrten , so erlebten wir das nächste Erdbeben , das wesentlich stärker war wie das in Neuseeland. So gingen wir frühstücken und alle Gäste waren schon da . Der Regen hatte nachgelassen und nach einem erneuten Schlag gegen die Fahrertür ließ sich das Fenster tatsächlich schließen. Unser erstes Ziel war das Bali Aga-Dorf Tenganan . Die Ureinwohner dieses Dorfes dürfen nur untereinander heiraten werden dagegen verstößt wird verbannt . Gegen eine Spende bekommt man Zutritt . Speziell sind die Schiften und Gemälde auf Palmblättern und die grfärbten Hähne ( pink, gelb oder orange ) . Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Amed . Über Amlapura fuhren wir nach Ujung zu einem Wasserpalast mit sehr schöner Gartenanlage . Von dort aus führt eine  schmale Straße an der Küste bergauf , bergab nach Amed . Hier leben die ärmsten Menschen von Bali vom Fischen  und ein paar Kühen und Ziegen . Ab und zu ging eine Straße nach rechts oder links ab und als wir nach dem richtigen Weg fragten hieß es nur : immer der Straße mit der weißen Linie nach , doch leider fehlten die weißen Linien öfter mals. Aber die Fahrt war spannend , in jeder Kurve müsste man mit einem Moped ( auf unserer Straßenseite) rechnen . Kurz vor Amed nahmen wir uns einen Bungalow mit schöner Aussicht auf das Meer . Am nächsten Tag ging Martin morgens an den Strand um zu sehen was die Fischer gefangen hatten . Als er zurückkam erzählte er mir , daß wir am Nachmittag mit einem Fischerboot angeln und schnorcheln gehen . 14 Uhr gings los . Leider bewölkte sich der Himmel immer mehr . Zum Schnorcheln war das Wetter noch ganz ok . Leider keine Sonne und der Wellengang hoch . Als wir dann beim Angeln waren fing es an zu regnen und kein Fisch wollte Anbeißen . So fuhren wir zurück . 

Sydney – Bali

Am nächsten Morgen ließen wir uns um kurz vor 5 Uhr abholen, denn unser Flug ging um 7 Uhr. So gingen wir unser Gepäck einchecken. Die erste Frage war , ob wir ein Visum für Australien haben . Diese Frage konnten wir nur mit nein beantworten, denn wer kommt schon auf die Idee wenn man 8 Stunden Aufenthalt in Sydney hat , dass man ein Visum braucht. Also wurde uns eines ausgestellt nachdem wir bezahlt hatten . Als wir in Sydney gelandet waren , nutzten wir die Chance und fuhren in die City . Leider war an diesem Tag die Zugverbindung in die Stadt gesperrt und es fuhr ein Bus . So dauerte die Fahrt ein bisschen länger und hatten gleichzeitig eine kleine Stadtrundfahrt. Irgendwann hieß es Endstation und wir waren am Zugterminal . So jetzt wo hin ? Nach mehrmaligen Fragen wurde uns der Weg in die City gezeigt. Wir hatten noch 4 Stunden Zeit und mussten zum gleichen Punkt zurück finden um mit dem Bus wieder zum Flughafen zu gelangen . Los gings durch die Stadt , bis zum Opera House und zurück , ohne Probleme. Zurück am Flughafen checkten wir für unseren Flug nach Dempasar ein . 16.30 Uhr durften wir ins Flugzeug und 10 Minuten später wieder aussteigen, da wir noch auf ein anderes Flugzeug warten mussten. Neue Abflugzeit 19 Uhr, voraussichtlich. Da jeder einen Essensgutschein bekam , gingen wir essen . Pünktlich 19 Uhr gings los . Der Flug war dann fast o.k. , wenn nicht ein schreiendes Kind hinter uns gesessen hätte . Haben wirklich Verständnis für schreiende Kinder , aber nicht stundenlang. Wollten eigentlich schlafen , Kopfhörer auf ganz laut , nicht möglich. Auf jeden Fall war es dann 0.00 Uhr Bali Zeit ( also in Neuseeland 5 Uhr morgens ) als wir im Hotel waren . Die ganze Nacht regnete es und als wir morgens zum Frühstück gingen war die Hotelanlage wie ein See ,doch nach dem Frühstück war das Wasser verschwunden und die Sonne da . So gingen wir als erstes an den Strand von Legian und waren enttäuscht wie schmutzig der Strand war . Nach einem Getränk liefen wir durch den Ort , wo es nur Geschäfte mit Kleidung und Souvenirs gibt und natürlich Massage – und Schönheitssalons. Am Nachmittag gingen wir ins Hotel an den Pool und ließen uns massieren . Abends suchten wir uns ein Lokal und aßen balinesisch . Da uns das alles viel zu touristisch war , wollten wir mit dem Bus weiter , doch am nächsten Morgen haben wir so günstig ein Auto angeboten bekommen, das wir diese mieteten.

Neuseeland Südinsel

In Picton angekommen fuhren wir gleich nach Nelson in der Hoffnung auf besseres Wetter . Je näher wir Nelson kamen , je blauer wurde der Himmel . So hatten wir noch einen schönen restlichen Tag . Am Abend grillten wir noch ein schönes Steak und entschieden uns wenn das Wetter so bleibt, noch einen weiteren Tag zu bleiben. Als am nächsten Tag die Sonne schien , gingen wir erst an den Strand und machten einen Spaziergang. Am Abend sagten sie uns , dass für die nächsten 3-4 Tage Dauerregen angesagt ist . Nachts fing es schon an zu regnen . Da wir zum Abel Tasman National Park wollten , machten wir uns zeitig auf . Es regnete ununterbrochen und es war neblig , Sicht gleich null . Schade , selbst am Strand kaum Sicht und es schüttete . So fuhren wir weiter Richtung Westport . Die nächsten beiden Tage war das Wetter nicht anders . Von dort weiter nach Greymouth und über den Arthurs – Pass nach Ashburton . Leider war die Sicht am zweiten Tag genauso schlecht und aussteigen und sich umsehen war sinnlos . Aber auch bei schlechter Sicht war es faszinierend. Auf den Campingplätzen stand jetzt leider schon das Wasser und mit unserem kleinen Camper machte es da teilweise keinen Spaß mehr . Einen Abend gingen wir Essen , hätten wir auch da selber gekocht , wäre besser gewesen . Als wir auf dem Rückweg waren und noch auf einer Bank saßen , wackelte diese sowie die Hauswand hinter uns genauso . Ein Minierdbeben . Von Ashburton gings weiter nach Oamaru zur Pinguinkolonie . Auf einem Bootssteg saßen Möven und Pinguine und weiter hinten am Strand auf den Felsen lagen ein paar Seelöwen. Oamaru war die erste Stadt mit schönen Gebäuden aus cremefarbenen Kalkstein. Das war der südlichste Punkt unserer Reise . Über das Landesinnere machten wir uns auf den Rückweg Richtung Christchurch . Am Abend war unser Stop in Kurow direkt am Fluss . So machten wir eine kleine Rudertour am angrenzenten „See“. Eine herrliche Ruhe war auf dem Campingplatz, denn wir waren fast die einzigen Gäste und das Wetter war endlich wieder herrlich . Nach dem Frühstück ging unsere Reise weiter . Unser Ziel war der Lake Tekapo . Auf dem Weg dorthin kamen wir an drei Staudämmen vorbei .Jeder See glasklar und riesig . Vom Lake Pukaki hat man einen herrlichen Ausblick auf den Mount Cook , der mit 3724 m der höchste Gipfel Neuseelands ist . Der schneebedeckte Gipfel ist ein schöner Kontrast zu dem türkisfarbenen See . Am Lake Tekapo machten wir kurz stop , doch der Campingplatz dort ist sehr teuer und die meisten Läden sind Souvenirläden, zu viele Japaner . So fuhren wir eine halbe Stunde weiter und übernachteten in Fairlie . Für den letzten Tag im Camper, suchten wir uns in der Nähe von Christchurch einen Platz . Vor Christchurch liegt eine kleine Halbinsel ,dort fanden wir einen Platz direkt am Meer . Am nächsten Morgen mussten wir unseren Camper aufräumen und unsere Sachen einpacken , denn bis spätestens 16 Uhr mussten wir ihn in Christchurch zurück geben. Nach einem kurzen Besuch von Christchurch machten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen , wo wir eine Übernachtung gebucht hatten und den Camper abgeben mussten. 

Neuseeland Stratford bis Wellington

Am nächsten Morgen gings weiter nach Wanganui . Dort gibt es eine Straße die entlang des Whanganui River nach Raetihi führt . Wieder eine Straße bergauf , bergab , mal schmal , mal breit , mit Asphalt , ohne Asphalt und immer wieder eine schöne Ausicht auf den Fluss. Erst wollten wir am Fluss auf einem freien Campingplatz übernachten, doch es dauerte keine 5 Minuten und die Sandfliegen verfolgten uns . So war klar , kein guter Platz zum Übernachten . So fuhren wir nach Raetihi . Von dort fuhren wir weiter über die Berge an die Ostküste nach Hastings . Eigentlich wollten wir eine Vogelinsel besuchen wo man mit dem Boot hinkommt, doch ausgebucht über Wochen . So beschlossen wir zumindest den DOC Vogelpark in Masterton zu besuchen . Dort angekommen dürften wir zum halben Preis den Park besuchen , da sie nur noch 1,5 Stunden geöffnet hatten . So sahen wir einen Teil der bedrohten Vögel Neuseelands , auch einen weißen Kiwi . Leider ist das Wetter ziemlich schlecht . Immer wieder Regen und ziemlich starke Winde und relativ kalt . Gott sei Dank haben wir in unseren Rucksäcken Regenkleidung und warme Sachen. So entschlossen wir nach Wellington zu fahren um eine Fähre zu buchen auf die Südinsel. Für den nächsten Tag morgens um 8 Uhr bekamen wir die Tickets . So suchten wir uns noch für die letzte Nacht einen Campingplatz . Eigentlich wollten wir noch ein Bier trinken gehen , doch wie immer Fehlanzeige mit Lokal . So machten wir noch einen Spaziergang am Meer entlang , um eine kleine Landzunge. Am Campingplatz angekommen trafen wir auf 2  Deutsche aus Hannover die wir schon in Raetihi getroffen hatten . So saßen wir Kofferraumdeckel auf , (weil es nieselte schon wieder ) auf Campingstühlen und tranken Bier . Leider wurde der Regen immer stärker und zogen wir um , vor die Küche . Die Schilder Rauchen verboten und kein Alkohol ignorierten wir. So kam noch ein Münchner , der in Australien lebt , und zwei aus Ulm dazu . Leider mussten wir am nächsten Morgen schon um 6 Uhr los , denn um 7 Uhr mussten wir bei der Fähre sein . Als wir am nächsten Morgen pünktlich um 7 Uhr bei der Fähre waren , sagten sie uns , dass die Fähre eine Stunde später fährt . So parkten wir unser Auto und holten uns einen Kaffee . Die Überfahrt nach Picton dauerte 3,5 Stunden. Die letzte Strecke nach Picton geht über den Tory Channel und den Queen Charlotte Sound , wo die Grünlippmuscheln gezüchtet werden . Während der Fahrt zeigte sich wirklich kurz die Sonne , doch als wir ankamen , grau in grau 😂. 

Neuseeland Nordinsel

  1. Morgens um 4.45 Uhr fuhren wir los nach Papetee , da um 8 Uhr unserer Flieger ging und man für 75 km ungefähr 1 Stunde 15 rechnen muss . Da erst um kurz vor 6 Uhr hell wird, muss man höllisch aufpassen . Auf dunkle Fußgänger, Fahrräder ohne Licht , Roller ohne Licht sowie Autos ohne Licht . Alles lief gut bis 10 Km vor dem Flughafen, dann standen wir im Stau . Als letzte checkten wir dann im Flieger ein . Da das Flugzeug nicht voll war konnte wir uns einen Platz zum Schlafen aussuchen. Nach 5,5 Stunden waren wir in Auckland . Nachdem wir unser Gepäck hatten und durch sämtliche Kontrollen waren mussten wir auf unseren Camper warten. Wir wurden abgeholt und nachdem alle Einzelheiten geklärt waren und wir über alles im Camper ( Gaskocher, Wassertank, Öl , Benzin , Strom usw. ) aufklärt waren gings los . Linksverkehr !!! Erst zum Supermarkt einkaufen und dann so schnell wie möglich aus Auckland raus. Da wir nur 17 Tage Zeit haben , müssen wir gezielt losfahren, damit wir rechtzeitig in Christchurch ankommen. So machten wir uns als erstes auf zum Hot Water Beach , der an Ostküste von Coromandel liegt . Leider waren wir ziemlich k.o. , und so suchten wir uns einen Platz zum Schlafen. In einem Wohngebiet gleich neben einer Baustelle und einem Dixi Klo stellten wir unseren Hippie ab . Morgens suchten wir nach einem Kaffee und fanden auch gleich eine Bäckerei mit gutem Cappuccino. Gestärkt gings dann weiter Richtung Hot Water Beach . Der erste Eindruck von der Lanschaft : der Schwarzwald im Allgäu . Nadelbäume und Wiesen mit Kühen und natürlich jede Menge Schafe . Auf den Straßen jede Menge tote Tiere, kleine Nagetiere und Vögel . Am Hot Water Beach angekommen bezogen wir erst den Campingplatz und dann gings los zum Beach . Mit einer Schaufel muss man so tief eine „Badewanne “ graben bis man auf heißes Wasser (ca. 45 Grad ) stößt, und sich die Wanne füllt . Den ganzen Tag hat es immer wieder geregnet, aber als wir am Strand waren schien die Sonne. So war es traumhaft im heißen Wasser zu liegen , ein kühles Windchen und die Sonne . Am nächsten Morgen, als wir alles zusammen gepackt hatten , wollten wir los . Nur unser Camper sprang nicht an . Batterie leer ! Hatten vergessen Licht aus zumachen . Kurz Batterie laden und los gings . Weiter gings Richtung Rotura . Die Stadt ist überzogen mit einem Geruch von faulenden Eiern , denn überall steigt Schwefelwasserstoff aus natürlichen Öffnungen der Erdkruste. Ein freier Parkplatz in der Stadtmitte , verließen wir wieder , weil der Gestank war unerträglich. So suchten wir uns unseren eigenen Parkplatz , den wir auch fanden . Am nächsten Morgen gings weiter zum Wai-O-Tapu Thermal Wonderland . Ein Rundwanderweg führt durch ein Gebiet mit kleinen Seen , die jeweils die Farben der gelösten Chemikalien haben  z. B. Schwefel gelb , Arsen grün . Dann gibt es blubbernde Schlammpfuhle sowie Krater . Diese rauchende , blubbernde Umgebung, das Wasser bis 100 Grad heiß, ist schon faszinierend. Der Geysir Lady Knox wird künstlich zum Ausbruch gebracht und ist ca. 10 m hoch . Danach gings weiter , am Lake Taupo vorbei , nach Taumarunui . Dort beginnt der Forgotten World Highway . Die Straße führt Taumarunui nach Stratford , 155 km ohne Tankstelle . Eine schöne fast unbefahrene Straße bergauf und bergab. Auf halber Strecke befindet sich der Damper Fall , der zweite höchste Wasserfall der Nordinsel . Dorthin man machten wir einen kleinen Spaziergang und waren froh , dass wir unsere Regenjacken dabei hatten . Am Abend in Stratford gingen wir das erste Mal Essen, denn gute Lokale sind hier rar , außer  Fish and Chips und Fastfood , das gibt es überall . So aßen wir ein wirklich gutes Steak . 

Tahiti

  1. Ein Traum wird wahr , einmal in die Südsee 😍. Für so einen Traum nimmt man so einiges in Kauf  , auch eine Anreise von fast 24 Stunden. In Santiago de Chile sind wir am 18.02 um 0.05 Uhr ( durch Verspätung der Maschine 1.50 Uhr) losgeflogen und waren am 19.02 um 8 Uhr in Auckland nach 13 Stunden Flug ( Zeitverschiebung 7 Stunden) . Um 16 Uhr ist unser Flugzeug nach Tahiti geflogen- Landung 22 Uhr- 18.02 ( Zeitverschiebung – 23 Stunden) . In Papetee angekommen regnete es wolkenbruchartig, doch eine Erfrischung nicht wirklich . Vom Flughafen aus dauerte der Transfer zu unserer Lodge noch etwas über 1 Stunde. In unserem Bungalow angekommen wollten wir nur noch schlafen . Runter unters Moskitonetz und Augen zu . Durch die riesige Luftfeuchtigkeit waren  wir nur am schwitzen , doch schliefen wir recht lange und kamen fast zu spät zum Frühstück. Unsere Lodge bot auch Fahrräder zum ausleihen an , so entschieden wir uns das Angebot anzunehmen um die Gegend zu erkunden. Als wir die Räder sahen , waren wir uns nicht mehr so sicher ob es eine gute Idee war , ohne eine Gangschaltung und eine Luftpumpe wäre auch nicht schlecht gewesen . Doch lieber schlecht gefahren als gut gelaufen . So fuhren wir erst mal zu einen Supermarkt ( es war Sonntag und nur vormittags geöffnet ) und kauften Getränke . Am Nachmittag machte ich es mir am Pool bequem und Martin machte nochmal eine Tour um einen Strand zu finden , doch leider ohne Erfolg. So probierten wir am zweiten Tag die andere Richtung aus , immer noch auf der Suche nach einem Strand . Auf der Karte war ein Strand eingezeichnet, doch da wir die ganze Zeit am Meer entlang fuhren , konnten wir uns nicht richtig vorstellen,das da ein Strand sein soll . Doch tatsächlich, naja für uns war es ein Sandstreifen der ins Meer führt , Schwimmen verboten . Man konnte ins Wasser laufen mit Schuhen und sich hinlegen , herrlich warm und kristallklar . Da unsere Lodge auf Tahitiiti war , entschieden wir uns ein Auto zu mieten , damit wir die Insel uns anschauen können und vielleicht einen schönen Strand finden . Wir fanden Strände , doch nicht solche wie man sich einen Südseestrand vorstellt . Das Wasser aber glasklar und türkisblau , außer an den schwarzen Stränden . Die Insel von der Natur wirklich ein Hammer . Palmenwälder , Berge ( bis 2200 m hoch ) , Blumen , blühende Sträucher und alles sehr gepflegt. Was auch toll ist , daß viele von den Frauen eine Blume hinter dem Ohr tragen . Die Menschen in Tahiti sind sehr nett , grüßen immer und lassen sich gerne auf ein Gespräch ein und sind immer hilfsbereit. Nach 6 Wochen spanisch , war es schon eine Umstellung , daß man hier französisch spricht . Den Traumstrand haben wir auf Tahiti nicht gefunden , so sind wir mit der Fähre nach Moorea ( mit unserem Mietwagen) . Juhu , endlich haben wir einen Strand gefunden, Palmen weißer Sand und türkisblaues Wasser . Ein Traum 👍. Später gingen wir noch in einem Restaurant am Strand einen Kaffee trinken. Der Blick ins Meer lohnte sich . Jede Menge bunte Fische , sowie 2 recht große Rochen und Schwarzspitzenriffhai , einfach nur toll . Wir sind froh, dass wir hier waren und Moorea sowie Tahiti gesehen und erlebt haben . 

Santiago de Chile 

Am Busterminal in Valparaiso angekommen, ging auch gleich ein Bus nach Santiago . Die Busverbindungen in Südamerika sind wirklich super . Leider kamen wir in einen Stau , und standen über eine halbe Stunde in einem Tunnel , was nicht sehr angenehm war . Zwar sind in Chile die Tunnel beleuchtet , was in Peru und Bolivien nicht so ist , aber Abluft gibt es hier auch nicht . In Santiago im Busterminal kannten wir uns jetzt schon aus , so dass wir direkt zur Metro gingen um in unser Hostal zu fahren . Gepäck abladen und ab in unser Lokal vom letzten Mal , ein Bier trinken und etwas essen . Für den nächsten Tag hatten wir geplant über die Plaza de Armas zum Mercado Central – Fischmarkt , zu gehen . Nach dem Frühstück gings los . Durch den Park Forestal gingen wir Richtung Stadtmitte zur Plaza , wo natürlich reger Betrieb war . Auf einer Bank im Schatten beobachteten wir das rege Treiben . Natürlich wie überall wurde Musik gemacht und gebettelt . Nachdem wir noch im Museum für chilenische Kultur waren , gings zum Fischmarkt um uns zu stärken . Kaum waren wir im Mercado Central , kamen auch schon von allen Seiten Angestellte von Lokalen mit der Speisekarte um uns in ihr Lokal zu holen . Doch zuerst mussten wir uns die Fischtheken anschauen und danach suchten wir uns ein Lokal aus . Gestärkt zogen wir weiter ins Künstlerviertel Barrio Brasil , wo es ziemlich ruhig war . Am zweiten Tag , wo wir dann auch nachts 0.05 Uhr weiter flogen , gingen wir nochmal in den Fischmarkt. Nachmittags bestiegen wir dann den Cerro San Cristobal , wo man eine großartige Aussicht über Santiago hat . Abends ging dann erst mit der Metro und dann mit dem Bus zum Flughafen .