Die Reise zu Machu Picchu 

Morgens 7 Uhr gings los zur Plaza De Armas. Dort warteten außer uns noch hundert andere Touristen auf die Abfahrt. Kurz vor8 Uhr gings los. Die Anwesenden wurden verteilt in Busse . So fuhren wir etwa 5 km und es wurde neu verteilt. So wurden wir in einen Mercedesbus vorne beim Fahrer eingeteilt. Herrliche Sicht. Vorher haben wir uns keine Gedanken gemacht wie weit oder wie nah Machu Picchu ist. So fuhren wir und das zu beschreiben ist schwierig. Wunderschöne Landschaft, Berge, Abhänge, Bäche über die Straße und Straßen ohne Absperrung . Versuche es mit Bildern zu dokumentieren. 

Cusco

Nach 4Tagen zogen wir von Chivay weiter, zurück nach Arequipa zum Busterminal. Dort nahmen wir den Nachtbus nach Cusco, 10 Stunden Fahrt. In Cusco angekommen fuhren wir mit dem Taxi ins Zentrum. Dort hielten wir Ausschau nach einer Unterkunft die wir 5 Minuten später hatten. Auch wurde uns sofort eine Tour zum MachuPicchu angeboten. Also buchten wir eine 2-Tagestour. Danach gingen wir schön Kaffee trinken, genossen die Sonne und das Treiben in der Stadt. Auch Cusco ist eine wunderschöne Stadt. Sehr sauber, aber leider sehr touristisch. Ständig wird man angesprochen wegen Touren, Schuhe putzen oder irgend etwas zum Kaufen. Da unsere Rucksäcke schon vollgestopft waren von unseren Einkäufen in Chivay machten wir uns auf die Suche nach einer Post. Nachdem wir verschiedensten Leute gefragt hatten und der eine uns 5 Blocks rechts 2 Blocks links der nächste wieder andersrum geschickt hatte, fragten wir eine Polizistin und dann nach 2 Stunden fanden wir dann einen Versandservice. Somit ist unser Gepäck wieder 4 kg leichter 😴. Auf dem Rückweg kamen wir durch eine Straße wo es so gut roch, dass wir einkehren mussten. Leider sprechen hier immer weniger Leute englisch, aber wir haben ja unser Buch wo einige Worte spanisch stehen.  So wissen wir in etwa ob wir Huhn, Rind, Lamm oder Alpacaessen.Neben uns saßen 2 junge Peruaner beim 3 Bier die Flasche 1,2 l . Die waren so gut drauf dass die Sprache überhaupt keine Rolle mehr spielte. So hatten wir sehr viel Spaß. Am Abend gingen wir früh schlafen da wir am nächsten Morgen um 7 Uhr abgeholt wurden. 

Arequipa-Colca Canyon

8.30 Uhr gings los viele Peruaner ,wir und ein Spanier von der Costa Brava dass heißt der deutschen Sprache mächtig. So konnten wir uns problemlos mit den neben uns sitzenden Peruanern unterhalten, denn der Dolmetscher saß vor uns. Von 2300 m gings über 4000 m, hoch zum Vulkan 4910 m, nach Chivay 3600 m hoch. In Arequipa gings los auf 2300 m wo wir noch Wasser und Coca-Blätter einkaufen gingen. Dann fuhren wir durch den Nationalpark wo es unendlich viele Lamas,Alpakas,Guanacos und Vicunas gibt. Dort machten wir stop auf 4000 m um einen Cocatee zu trinken. Der letzte Stop beim Vulkan war dann bei 4910m . Leider war es neblig und es schneite was den Peruanern riesig Spaß bereitete, diese sahen zum ersten Mal Schnee. Da wir nichts tragen und nicht viel laufen mussten war die Höhe kein Problem und außerdem hatten wir ja einen Cocatee intus. Als wir dann in Chivay ankamen also auf 3600 m, mussten wir unser Gepäck bis zum Hostal tragen ca. 500 m jeder Schritt viel schwer und es dauerte gefühlte Stunden bis zur Unterkunft.So gingen wir erst mal schlafen. Chivay das ist Peru von der Landschaft angefangen sowie den Bewohnern einfach nur schön. Bilder werden irgendwann nachgereicht das Hochladen geht hier nicht. Leider merkt man hier deutlich die Regenzeit. 10 Minuten Sonne dann leichter Regen,Sonne und starker Regen. Gewisse Touren kann man nicht unternehmen da die Steine zu rutschig sind. Leider wird der Regen immer stärker😢.Immerhin haben wir uns jetzt schon an die Höhe gewöhnt . Eine kleine Wanderung kann nicht schaden so machten wir uns auf zu den heißen Thermen. Landschaftlich wunderschön und eigentlich kann man sich nicht vorstellen, dass man auf 3600 m ist. Als wir uns auf den Rückweg machten, fing es schlagartig an zu hageln, erst  kleine Körner, doch auf einmal regnete es wie aus Eimern. Wir hatten Glück ein Peruaner hielt an und nahm uns mit seinem Old Ford 1960 mit. In Chivay zurück gingen wir auf den Markt und konnten nicht wiederstehen. Mütze,Schal,Pullover, Poncho und Jacke alles Alpaka ca. 50 € . Müssen doch ein Paket nachhause schicken. Jeanot  kanns ja annehmen. Heute morgen 6.30 Uhr gings dann endlich in den Colcan Canyon. Leider hatten wir Pech und der ganze Canyon lag im dicksten Nebel😭. Doch ein Stück weiter unten war die Sicht gut und die Sonne drückte durch die Wolken. Wir standen da und wartenden auf was? Na klar auf die Kondore. Ja und tatsächlich kam dann ein Kondor langsam vom Tal hochgesegelt. Kurz darauf die nächsten 4 . Einfach nur genial wie diese Vögel sich mit der Thermik treiben lassen. Selbst wenn wir keine Kondore gesehen hätten allein die Aussicht und die Natur unvorstellbar schön. Hoffe dass ich mal wieder Bilder hochladen kann.

Nazca-Arequipa

Von Nazca aus fahren wir mit dem Bus nach Arequipa die Fahrt dauert ungefähr 9 Stunden. Deshalb haben wir beschlossen den Nachtbus zu nehmen der 22 Uhr losfährt . So haben wir den ganzen Tag Zeit und verbringen sie in Nazca. Unser Mittagsmenüe war lecker Caldo De Gallina also Hühnerbrühe mit Nudeln und Arroz de Couba also Reis mit gebratenen Bananen und Spiegelei . Für ca. 3,50 € inclusive Matetee perfekt. AlsMartin noch 1 Sol Trinkgeld gab war die Senorita völlig aus dem Häuschen und hat mir einen Kuss gegeben.War natürlich traurig dass wir auf der Weiterreise sind. Nachdem wir den ganzen Tag ausgeharrt haben,gings endlich los. Rein in den Bus und Augen zu. Doch eine gemütliche Reise war es nicht . Sehr holprig. Am Morgen als es hell wurde bekamen wir noch ein wenig von den holprigen Straßen und der wieder kargen Landschaft mit. Um 8 Uhr in der Früh kamen wir in Arequipa an und die Sonne schien . Angenehm warm denn inzwischen sind wir 2300 Meter hoch. Mit dem Taxi gings zu unserer Unterkunft wo wir erstmal 2 Stunden schliefen. Danach ging es ab in die Stadt. Leider fing es an zu regnen. Die Altstadt von Arequipa ist wirklich sehenswert. Auf den Straßen fahren fast nur Taxis und die Straße zu überqueren ist ein Glücksspiel,wenn die Menge losläuft einfach mit. Da wir am nächsten Morgen schon wieder früh weiter fuhren gingen wir frühzeitig schlafen.

Paracas-Nazca

Nachdem wir abends noch lecker im Fischerdorf essen waren,mit Privattaxi, sind wir am nächsten Morgen früh um 7 Uhr mit dem Bus weiter nach Ica . Dort haben wir die Oase Huacachina besichtigt. Gleich am Stadtrand von Ica umgeben von riesigen Sanddünen ,schön zum Ansehen aber für einen längeren Aufenthalt nur für Surfer geeignet,denn man Sandboarding auf den Dünen machen. So sind wir noch durch Ica gebummelt wo es sehr schmutzig ist und sehr laut denn die Autos,Busse TucTucs fahren kreuz und quer. Nach einem leckeren Mittagessen in einer kleinen Bude sind wir mit dem Bus weiter nach Nazca. Es ging wieder durch die Wüste mit kleinen grünen Abschnitten. Doch jetzt sieht man immer mehr Berge und die Straße schlängelte sich teilweise durch die Berge hoch und runter. Bei der Fahrt erlebten wir dann auch den ersten Regen sodass die Straße einen Teil überschwemmt war. In Nasca angekommen vielen nur noch wenige Tropfen und es war trotzdem warm. Am Abend regnete es wieder eher nieselte aber die Peruaner freuten sich riesig. 

Lima – Paracas

Von Lima sind wir mit dem Bus weiter nach Paracas. Mit dem Taxi zum Busterminal wo Gepäckaufnahme und Einchecken im Bus gleiche Vorgehensweise wie im Flugzeug war. Im Bus hatten wir die besten Sitzplätze . Doppeldecker erste Reihe Frontscheibe . Los gings . Wir fuhren ca. 30 Minuten bis wir überhaupt aus Lima herauswarfen. So bekam man auch einen Einblick wie unterschiedlich diese Stadt ist. Die wunderschönen sauberen Bezirke hatten wir ja schon gesehen aber die Bezirke die wir dann sahen waren doch sehr schmutzig und arm. Außerhalb der Stadt ging es auf den High-Way mitten durch die Wüste. 3 Stunden Fahrt keine Abwechslung nur karge Wüste  und Hühnerfarmen.Hühner freilaufend und Käfige. Meterlange Holzbauten entweder mit weißen Zeltplanen oder mit Palmdächern. Kein schöner Anblick so dass wir uns überlegen kein Hühnchen mehr zu Essen. Irgendwann würde es wieder grüner und der Bus bog ab in eine Haltestelle bei uns eine Baustelle!? Als wir unser Gepäck hatten machten wir uns auf zu unserem Hospedaje Racs .Naja aber sauber und im Zimmer Bad 👍. Abends gingen wir an einer Strandkneipe Fisch essen. Lecker!!!! Leider war der Wein nicht gut und zu teuer! Am nächsten morgen sind wir mit dem Schnellboot zu dem Naturschutzgebiet Islas Ballestas. Möven,Pelikane,Pinguine,Seehunde und Seelöwen. Wunderschön !!! Leider war es sehr neblig denn hier wird es erst richtig sonnig ab 10 Uhr. Starker Geruch wer einmal in einen Karton Guano-Dünger gerochen hat kann sich den Geruch vorstellen. Zurück an Land waren wir erst schön Frühstücken mit Kaffee und Huevos. Danach haben wir ein Busticket nach Ica gebucht wo wir morgen die Oase besuchen wollen. Unser Bargeld war am Ende und Taxi fahren geht nur mit Cash, leider waren alle Geldautomaten leer 😫. Juhu an der Marina gabs noch . Auf diesen Schreck müssen wir uns einen Pisco Sour genehmigen. So ein Pech Happy Hour. Jetzt haben wir Cash und können mit dem Taxi ins Fischerdorf Lagune Illas fahren.

Martin hat sich entschieden sollten wir Matschu pitschu überlebt haben nach “ Puerto maldonado “ circa länderdreieck brasilien Kolumbien Peru anzusteuern. Ihr könnt nachschauen ist im tropischen Niemandsland 

2 Tage Lima

Ohne Gepäck sind wir vom Flughafen mit demTaxi zu unserer Unterkunft Casa Bella Miraflor im Stadtteil Miraflores . Dieser Teil der Stadt ist der saubere und sichere Teil dieser großen Stadt. Man kann sich bedenkenlos bewegen auch bei Nacht . Heute am Zweiten Tag sind wir zu Fuß in den angrenzenden Stadtteil Barranco . Dieser Teil ist das Künstlerviertel und hat wie hier auch schöne Parks. Überall kommt man mit den Leuten ins Gespräch obwohl unsere Spanisch Kenntnisse sehr dünn sind. Das beste heute war aber unser Gepäck ist da juhu . So können wir morgen auch weiterziehen und werden mit dem Bus nach Pisco fahren . Da unsere Sonnencreme im Gepäck war haben wir auch schon den ersten Sonnenbrand uns eingefangen. 

Anreise nach Lima

Mit 30 Minuten Verspätung ist es inFrankfurt losgegangen als wir in Madrid landeten waren wir happy,doch leider waren wir in Valensia gelandet mit der Mitteilung dass wir 1 Stunde dort verbringen zum Tanken . In Madrid durften wir nicht landen da sehr starker Nebel war . Unser Problem war nur dass der Anschlussflug 2,5 Stunden später war . Als es dann wieder losging wurde die Zeit knapp. 23.55 Uhr war Boarding und 0.05 Uhr kamen wir an. Raus aus dem Flieger und auf die Suche nach unserem Gate. Gate U 25 Minuten entfernt . Alles gaben wir alles und erreichten unseren Flieger ,aber leider unser Gepäck nicht . So gehen wir jetzt shoppen und legen unsere Winterklamotten ab.